Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Ungefähr 60 Prozent der Menschen in den Vereinigten Staaten erleiden in ihrem Leben mindestens ein schweres Trauma, von denen ungefähr 9 Prozent die vollständigen diagnostischen Kriterien für PTSD erfüllen. Die Prävalenz variiert je nach traumatischer Exposition einer Bevölkerung, wird aber auf 12 Prozent der Patienten in der Primärversorgung geschätzt. PTSD wird oft nicht diagnostiziert und nicht behandelt, insbesondere in der Primärversorgung von Erwachsenen, wo Patienten häufig andere Hauptbeschwerden aufweisen und PTSD in der Differentialdiagnose nicht berücksichtigt wird. Die schwächende Natur der PTSD in Verbindung mit den erheblichen physischen, psychischen und sozialen Komorbiditäten und den damit verbundenen Gesundheitskosten zeigt die Notwendigkeit einer verbesserten Identifizierung und angemessenen Intervention durch die Primärversorgungsanbieter.

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